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Volleyball-Regionalligist besiegt die hartnäckige VSG Hannover nach Satzrückstand mit 3:1
Die Siegesserie geht weiter: Die Volleyballer des MTV Salzdahlum siegten mit 3:1 (22:25, 25:20, 25:15, 26:24) gegen die VSG Hannover und bewahrten ihre weiße Weste in der Regionalliga.
Es war vor allem ein Arbeitssieg, den die Gastgeber gegen das Team aus der Landeshauptstadt erzielten.
MTV-Trainer Thorsten Galgonek hatte am Morgen vor der Partie eine Hiobsbotschaft erhalten, denn Libero Stefan Urbanek meldete sich mit Nackenproblemen ab. So musste Tom Hentschel seine Position einnehmen und spielte aufgrund seiner Rückenprobleme mit Schmerztabletten.
Das war einer der Gründe, warum der MTV nicht gut in die Partie startete. Die Gäste spielten mit hohem Risiko im Aufschlag und stürzten die Salzdahlumer in der Annahme von einer Verlegenheit in die andere. Kaum ein Ball wurde im Angriff vernünftig gestellt und so ging der erste Satz verloren.
Vor dem zweiten Durchgang stellte Galgonek um, brachte Gregor Steinbrecher als Zuspieler und wechselte Mittelblocker Uwe Brinkmann ein. Im weiteren Verlauf stabilisierte sich durch diese Maßnahmen die Feldabwehr des MTV, der seine Angriffe immer wieder erfolgreich verwertete. Salzdahlum spielte früh einen Vorsprung heraus und hielt diesen auch bis zum Ende.
Einmal ins Spiel gekommen, machten die Gastgeber im dritten Satz schwungvoll weite und führten schnell mit 3:0. Mit zwei Aufschlagserien wuchs der Vorsprung von 13:7 auf 20:12 an.
Im abschließenden vierten Durchgang spielte die VSG wieder ein hohes Risiko in seinem Aufschlagspiel und führte bis zum 18:14 mit vier Punkten. Schließlich war es eine Aufschlagserie von Bastian Ebeling, die eine 20:18-Führung für Salzdahlum brachte. Wieder konterte Hannover. Beim 23:24 wehrte der MTV gar einen Satzball der Gäste ab. Ein Punkt von Ebeling und ein abschließender Angriff von Kapitän Michael Möller sicherten dann den Erfolg.
"Wir haben uns in unserer Favoritenrolle nicht wirklich wohl gefühlt. Hannover hatte nichts zu verlieren und setzte uns geschickt unter Druck", sagte MTV-Coach Galgonek. "Wir haben es erst ab dem zweiten Satz verstanden, unsere Annahme zu stabilisieren und damit unseren überlegenen Angriff ins Spiel zu bringen. Das war der Schlüssel zum Erfolg."
MTV-Kapitän Möller sagte: "Für die Zuschauer waren die langen Ballwechsel sicherlich ganz ansehnlich und es war auch eine Leistungssteigerung zur Partie gegen Aschen-Strang. Hannover hat wirklich eine gute Partie geboten, aber wir haben in der Annahme auch schlecht gespielt." MTV: Ebeling, Brinkmann, Troestler, Loock, Berding, Hentschel, Kuhn, Kurzbach, Möller, Heitmann, Steinbrecher.
Quelle: Braunschweiger Zeitung
von Björn Mehlhorn |