 Die Regionalliga-Volleyballer des MTV Salzdahlum gewannen beim MTV Vechelde mit 3:1 (25:22, 25:18, 22:25, 25:17) und bleiben damit weiterhin ungeschlagen.
Es war eines dieser Spiele, bei dem die Zuschauer nie das Gefühl hatten, Salzdahlum könnte verlieren.
Hoch konzentriert ging die Mannschaft von Trainer Thorsten Galgonek die ersten beiden Sätze an, ließ sich auch von den 180 Zuschauern nicht aus der Ruhe bringen und setzte sich in beiden Durchgängen mit wenig Mühe durch.
Zwar kamen die Gastgeber Mitte des Satzes immer wieder heran, aber Salzdahlum legte im Schlussspurt immer noch zu. Sowohl im Angriff als auch in der Annahme und im Block blieben die Salzdahlumer dabei meist auf Ballhöhe und ließen kaum Möglichkeiten der Gegner zu.
Vor dem dritten Satz wechselte Galgonek durch. Eine Maßnahme, die Zuspieler Gregor Steinbrecher nicht ganz verstand. "Mit der gleichen Formation hätten wir 3:0 gewonnen." Galgonek erklärte: "Wir führten 2:0 und ich wollte auch den Spielern, die sonst nicht in der Startformation stehen, aber im Training gute Leistungen bringen, Spielpraxis geben. Den Satzverlust nehme ich auf meine Kappe."
Durch diese Maßnahme kamen die Gastgeber noch einmal auf, führten zumeist mit drei bis vier Punkten und siegten im dritten Satz. Salzdahlums Endspurt kam zu spät.
Dass Salzdahlum in dieser Spielzeit aber eine neue Qualität hat, zeigte sich im vierten Satz. Fast so, als wäre die Niederlage im vorherigen Durchgang nicht passiert, legte das Galgonek-Team los wie die Feuerwehr und führte schnell mit 7:1.
Bastian Ebeling im Angriff und Uwe Brinkmann in der Mitte zeigten ansprechende Leistungen und trieben den Gegner von einer Verzweiflung in die nächste. "Nach dem Durchhänger im dritten Satz kamen wir wieder gut zurück und haben den Gegner dominiert", erzählte Galgonek.
So war es ein Ass von Alexander Kurzbach, das den Auswärtssieg sicherte. Am Ende klang Galgoneks Ausspruch fast wie eine Drohung an die Konkurrenz. "Wir können noch viel mehr."
MTV Salzdahlum: Urbanek, Henschel, Brinkmann, Kurzbach, Berding, Ebeling, Heitmann, Möller, Kuhn, Tröstler, Steinbrecher, Loock.
Quelle: Braunschweiger Zeitung, von Björn Mehlhorn
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